Der Mensch hat die Maschine erfunden, um sich das Leben leichter zu machen und nicht, um für das Bedienen von Maschinen zu leben. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass mit einem der großen aktuellen Themen in der digitalen Produktion, dem „Connected Worker“, menschliche Bedürfnisse wieder klar über die von Maschinen gestellt werden.

Die erste Maschine, die der Mensch erfand, machte ihn nicht produktiver, sondern war im Gegenteil eher ein Eingeständnis seines Scheiterns: Der sogenannte „Deus ex Machina“ war eine komplizierte Kulissenkonstruktion für Theaterbühnen der Antike, mit deren Hilfe man die Illusion von aus dem Himmel hervortretenden Gottheiten erwecken konnte. Und diese Maschine wurde immer dann angeworfen, wenn sich die Stückeschreiber so dermaßen in ihren Erzählsträngen verheddert hatten, dass nur noch ein Maschinengott mit seiner über alle Logik erhabenen Macht der Geschichte ein Ende machen konnte.

Spätestens seit der Industrialisierung erfüllen Maschinen zwar das Ziel, dem Mensch die Arbeit zu erleichtern, indem sie keine dubiosen Illusionen produzieren, sondern handfeste Waren. Aber das Gefühl, die Maschine könne etwas, was der Mensch nicht kontrollieren kann, ist bis heute geblieben. Jetzt allerdings könnte sich genau das ändern, denn wir sehen eine Verlagerung von der Maschine hin zum Menschen. „Connected Worker“ ist einer der Trendbegriffe der Stunde, und damit verbunden steht nicht mehr die Frage im Fokus, wie man die beste Maschine baut, sondern wie man den Menschen dazu befähigt, auf die bestmögliche Weise mit ihr zu arbeiten. Dahinter steht natürlich eine einfache Erkenntnis: Die beste Maschine ist immer nur so schlau wie der Mensch, der sie bedient. Beim Thema Connected Worker geht es letztlich darum, mit Maschinen interagierende Menschen durch Vernetzung schlauer zu machen. Denn Vernetzung ist der Schlüssel zu Wissenstransfer. Je vernetzter wir sind, desto mehr Zugriff auf Wissen haben wir, desto produktiver werden wir.

Zugriff auf Produktionsdaten, Anleitungen über nächste Arbeitsschritte, Echtzeit-Verbindung zu räumlich entfernten Wissensquellen, das sind nur einige der Anwendungsmöglichkeiten, die bereits Realität sind, und auch Germanedge bietet Lösungen in diesem Bereich. Unser digital Shopfloor Management (dSFM) ist ein wesentliches Element vernetzten Arbeitens. Es gibt allen Mitarbeitern eine Stimme und vernetzt sie potentiell weltweit und in mehreren Sprachen. Es bietet eine intuitive und schlüssige Anwendung, setzt auf self learning und peer learning und reduziert damit den Bedarf an Schulungen. Unsere Lösungen stellen sicher, dass die Menschen ihre Arbeit selbst bestimmen anstatt von Maschinen bestimmt zu werden. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Motivation und damit die Produktivität aus, es sorgt auch dafür, dass die Maschinen nicht anfangen, Gott zu spielen und dubiose Erscheinungen aus dem Hut zu zaubern.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der Digitalisierung auf Shopfloor-Ebene erfahren? Wir versorgen Sie gern mit Informationen zu Implementierung, Anwendungsszenarien und Beispielkalkulationen zu unseren dSFM-Lösungen, schicken Sie uns dazu einfach eine Mail an info@germanedge.com.