Der Schlaue Raum Blog

Connected Worker: Der kontaktlose Mitarbeiter

In der Produktion entstehen nicht nur Produkte am Fließband, sondern auch die Mitarbeiter arbeiten Hand in Hand in einem Fluss. Hand in Hand sollte physisch seit Corona vermieden werden. Eine Tatsache, die ein Konzept der Zukunft der Produktion ganz oben auf die Agenda bringt: Den Conntected Worker.

 

Wer glaubt, dass die Fabrik der Zukunft vor allem aus Robotern und automatisierten Abläufen besteht, liegt falsch. Dreh- und Angelpunkt der Produktion ist der Mensch – und dies wird auch in Zukunft so bleiben. Maschinen, Roboter, intelligente IT-Infrastrukturen können und werden den Menschen nicht ersetzen, sondern ihn ergänzen.

Mensch und Maschine in einem Fluss

Fabriken werden smart, Algorithmen intelligenter und Robots zu Cobots. Die Entwicklung ist klar: Maschinen werden immer besser. Und der Mensch? Der bleibt per se in seiner Natur, wie er ist. Bedeutet das also, dass die Maschinen den Menschen in seiner Arbeitsweise irgendwann überholen und ersetzen?

Vielleicht in Sci-Fi-Filmen. Doch nicht in der Realität der Produktion. Denn der technologische Fortschritt befähigt den Menschen zu einer besseren Arbeitsleistung und ermöglicht einen klaren Fokus auf das, was der Mensch immer besser können wird als eine Maschine: Kreativität, situative Anpassung und Entscheidungen.

Zusammenarbeit in Zeiten von Corona

Das Reduzieren von Kontakten zwischen Kollegen war und ist eine der einschneidendsten Veränderungen von Corona im Arbeitsalltag. Wohl dem, der schon vor Ausbruch der Pandemie auf digitale Workflows gesetzt hat.

Doch die Arbeitsrealität in der Produktion lässt sich an vielen Stellen eben nicht so einfach in das Home Office verlagern. Die Fertigung muss in den Werken stattfinden – und ohne den Menschen läuft da nichts.

Einer der Prozesse, der mit besonderen Herausforderungen verbunden ist, ist die Schichtplanung. Eine logische Maßnahme, um Kontakte zu minimieren: Eine klare Aufteilung in klar getrennte Schichten ohne jegliche Überlappung. Klingt einfach – lässt sich auch einfach planen. Doch der Teufel steckt hier im Detail: Wenn keine Person aus einer Schicht in der nächsten anwesend ist, kann dann ein durchgängiger Informationsfluss sichergestellt werden?

Denn ad hoc auftauchende Ereignisse gehören zum Produktionsalltag. Was passiert nun, wenn Informationen über ein Ereignis die nächste Schicht nicht oder unvollständig erreichen? Die Mitarbeiter nicht wissen, was die Kollegen bereits umgesetzt oder initiiert haben? Probleme und stockende Prozesse sind da vorprogrammiert.

Alte Workflows in neuem Gewand

Bedeutet das nun, dass alle bisherigen Prozesse keinen Bestand mehr haben können? Nein, doch sie brauchen einen neuen Anstrich. Dabei geht es nicht nur darum, in Zeiten von Corona einen reibungslosen Produktionsprozess zu gewährleisten, sondern darum, die Produktion fit zu machen für die Zukunft.

Checklisten und Schichtbücher waren, sind und werden immer ein elementarer Bestandteil von Workflows in der Produktion sein. Doch anstatt unleserlicher Handschriften, unfertigen Formularen und zig verschiedenen Versionen liegt der Erfolg – und das ist keine Überraschung – in digitalen Tools. Eine medienbruchfreie Dokumentation aller Informationen in Kombination mit einem digitalen Task Management machen Übergaben zu einer sicheren Sache. Für das nächste Audit, den Schichtwechsel und die Gesundheit der Mitarbeiter.

Sie wollen mehr über das kontaktlose Arbeiten in der Produktion erfahren? Lesen Sie mehr über digitale Schichtbücher und digitale Checklisten!

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