Eine skalierbare Grundlage für die Digitale Fabrik schaffen
Im Jahr 2026 liegt unser klarer Fokus darauf, die Digitale Fabrik auf eine noch stärkere, integrierte und skalierbare Grundlage zu stellen. Edge.One spielt dabei eine zentrale Rolle – ebenso wie die kontinuierliche Weiterentwicklung der gesamten Germanedge-Produktlandschaft.
Derzeit stehen mehrere wichtige Entwicklungen rund um Edge.One und die breitere Germanedge-Produktlandschaft im Fokus. Eine zentrale Priorität ist die engere Abstimmung mit Logility sowie die Schaffung einer nahtlosen Integration über alle Bereiche der Digitalen Fabrik hinweg.
Parallel dazu schreitet die Überarbeitung der Benutzeroberfläche für Connected Worker- und Quality-Anwendungen voran. Ziel ist es, alle Schnittstellen auf einen einheitlichen Edge.One-Standard zu bringen und so ein konsistentes, modernes und intuitives Plattform-Erlebnis zu schaffen. Durch diese Bemühungen werden immer mehr Anwendungen unter Edge.One in einer einheitlichen Benutzeroberfläche zusammengeführt.
Eine weitere strategische Initiative ist das Bestreben, die Implementierungszeit im Produktionsmanagement – insbesondere für On-Premise-Kunden – deutlich zu verkürzen. Ziel ist es, Produktionsimplementierungen erheblich zu rationalisieren: von rund 500 Tagen auf etwa 100 Tage. Standardisierung, Automatisierung und vorkonfigurierte Module sind dabei zentrale Hebel, um Kunden wesentlich schneller produktiv werden zu lassen.
Diese Initiativen bilden das Fundament: Integration, Standardisierung und Beschleunigung. Doch eine starke Grundlage allein genügt nicht. Entscheidend ist, wie diese Struktur im operativen Alltag erlebbar wird.

Die Digitale Fabrik greifbar und operativ wirksam machen
Aufbauend auf dieser Plattformstrategie liegt der nächste Schritt darin, die Digitale Fabrik vollständig greifbar und operativ wirksam zu machen. Der Fokus verschiebt sich dabei von der reinen Integration hin zur konkreten Umsetzung: durch End-to-End-Demonstrationen, KI-gestützte Funktionen und eine konsistente Fabrikstruktur über alle Systeme hinweg.
Um das volle Potenzial der Digitalen Fabrik auszuschöpfen, muss Integration über Technologie hinausgehen. Aktuelle Initiativen zielen darauf ab, End-to-End-Workflows sichtbar zu machen, KI-gestützte Entscheidungsunterstützung zu ermöglichen und eine konsistente Fabrikstruktur als Rückgrat für skalierbare digitale Prozesse zu etablieren.
Eine weitere strategische Initiative konzentriert sich auf den Ausbau unserer Demo-Fähigkeiten und die Verbesserung der Darstellung von End-to-End-Workflows – insbesondere im Kontext von Factory Zero. Ziel ist es, Sales und PreSales eine robustere, zuverlässigere Demonstrationsumgebung bereitzustellen und gleichzeitig Assets für Greenfield-Gespräche zu schaffen. Auch wenn diese Initiative Herausforderungen mit sich bringt, bleibt sie ein wichtiger Schwerpunkt, da sie anschaulich zeigt, wie die Komponenten der Digitalen Fabrik im realen Produktionsumfeld zusammenspielen.
Mit AppCentral verfolgen wir das Ziel, KI-Funktionen unmittelbar nutzbar zu machen – durch eine „Factory out of the Box“ mit vorkonfigurierten Solutions und Agents. Kunden können KI-Agenten für unterschiedliche Anwendungsfälle einsetzen, um reale operative Herausforderungen zu adressieren und messbare Geschäftsergebnisse zu erzielen.
Im Planungsbereich wird derzeit ein neues KI-Feature vorbereitet, das zusätzliche Entscheidungsunterstützung bietet. Es fügt sich nahtlos in die strategische Ausrichtung ein, Entscheidungsprozesse in der Digitalen Fabrik schneller und intelligenter zu gestalten – insbesondere im Zusammenspiel mit der Logility-Integration.
Darüber hinaus bereitet das Team den Beta-Launch des Factory Designers vor. Dieses Tool schafft einen einheitlichen Namensraum für die Digitale Fabrik und eliminiert Punkt-zu-Punkt-Integrationen („Spaghetti-Integrationen“) zwischen MES, QMS, ERP und weiteren Systemen einer typischen Fabrik. Auf Basis eines standardisierten ISA-95-Modells ermöglicht es eine konsistente, aufwandsarme Konfiguration von Maschinen und Fabrikknoten – als Single Source of Truth für Fabrikstruktur und Integration.

2026: Von der Architektur zur Wirkung
Zusammengefasst steht 2026 im Zeichen einer klaren Entwicklung:
- Eine durchgängig integrierte Plattformarchitektur
- Deutlich beschleunigte Implementierungszeiten
- KI-gestützte Entscheidungsintelligenz
- Eine standardisierte und skalierbare Fabrikstruktur
Ziel ist es nicht nur, Prozesse zu digitalisieren, sondern eine Digitale Fabrik zu schaffen, die integriert, intelligent und durchgängig operativ wirksam ist.
Wenn Sie mehr über Edge.One erfahren möchten und darüber, wie die Digitale Fabrik Ihre Produktion effizienter machen kann, wenden Sie sich gerne an unsere Experten.