Der Schlaue Raum Blog

Warum der Mensch die Schlüsselrolle in der Digitalstrategie einer Produktion spielen muss

Perfekt automatisiert und vollständig digitalisiert: Ist das das Idealbild der Fabrik der Zukunft? Aus technologischer und maschineller Sicht ja, doch das ist nur ein Teil des Produktionsgeschehens. Ganz gleich, wie smart die Factory der Zukunft auch sein mag, werden Maschinen eines nicht können: Entscheidungen treffen und kreativ sein.

 

Es geht also längst nicht mehr um die Frage, wie eine Produktion bestmöglich technologisch für die Zukunft aufgestellt werden kann – dafür gibt es zahlreiche Lösungen, die eine Antwort darauf geben.

Vielmehr rückt in den Fokus, wie die Arbeit in der digitalen Produktion aussehen kann und soll. Denn das volle Potenzial der Smart Factory kann nur gehoben werden, wenn die Mitarbeiter fähig sind, mit den vorhandenen Ressourcen maximaleffizient zu arbeiten.

Verbunden im Jetzt mit der Zukunft

Der Begriff „Connected Worker“ hat sich im Zuge dieser Diskussion längst etabliert. Laut Gartner verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung die Vision eines Mitarbeiters in der Produktion, der in der Lage ist, verschiedene digitale Werkzeuge und Daten in seiner täglichen Arbeit zu nutzen. Mithilfe von Technologie ist der Connected Worker in der Lage, effizient und integriert mit physischen und virtuellen Umgebungen zu interagieren.

Damit wird deutlich: Es geht bei dem Konzept des Connected Workers nicht nur um die Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Wer ist der Connected Worker?

Die zunehmende Automatisierung hat die Besorgnis hinsichtlich Fachkräftemangel weiter verschärft. Arbeitsplätze in der Produktion verschwinden nicht, sondern sie verändern sich und die Bedeutung eines qualifizierten Mitarbeiters steigt.

Wer jedoch denkt, der Connected Worker wäre nur der Produktionsmitarbeiter, der direkt an der Maschine steht und mit dieser interagiert, liegt falsch. Der Connected Worker bezeichnet keine bestimmte Rolle, sondern vielmehr eine Art des Arbeitens in Zukunft. Dies kann von konkreten Produktionsaufgaben am Fließband bis zu Managementtätigkeiten im Headquarter alles sein. Das große Ziel dabei ist, funktionsspezifische Silos aufzubrechen und eine Effizienzebene zu erreichen, in der Wissen und Fähigkeiten übergeordnet kombiniert werden können.

Um dies zu erreichen, bedarf es vor allem eines: Einer Strategie für die Produktion der Zukunft, die den Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt.

Der Weg zum Connected Worker

Ein vollumfängliches Umsetzen des Konzeptes geht nicht von heute auf morgen. Doch der erste Schritt ist naheliegender, als man denken könnte. In vielen Unternehmen sind beispielsweise bereits Workstream-Collaboration-Tools im Einsatz, die relevant sind für den Connected Worker, da diese die Mitarbeiter untereinander „connecten“.

Wichtig ist vor allem, das langfristige Ziel im Blick zu behalten. Inzwischen gibt es zahlreiche Lösungen am Markt, die Teilaspekte des Connected Workers realisieren. Ohne klare Strategie, wie diese einzelnen Lösungen irgendwann ineinandergreifen und sich ergänzen, wird der Prozess irgendwann ins Stocken geraten.

Richtig umgesetzt ermöglicht der Connected Worker eine Kontinuität über alle Arbeitsprozesse hinweg, die das Wissensmanagement, die Flexibilität, die Arbeitsgeschwindigkeit und die Produktionsgenauigkeit verbessern – und so die Produktion tatsächlich maximaleffizient wird.

Sie finden das Konzept des Connected Workers spannend und möchten gern mehr darüber erfahren, welche Business Benefits möglich sind und wie vielseitig die Möglichkeiten zur Umsetzung sind? Hier bekommen Sie Antworten auf diese Fragen!

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